Förderungen sind „infrastrukturell“ nicht vorgesehen: Das kommt jenen Bahnfreunden, die die stillgelegte Verbindung zwischen dem Wein- und Waldviertel wiedererwecken wollen, nicht zugute. Nun versucht man, die Sache mit den tschechischen Partnern durch Sprachcamps anzugehen.
Fährt man die Strecke mit dem Auto ab, benötigt man lediglich eine Viertelstunde: Ein Grund mehr, dass Eisenbahnfreunde dies- und jenseits der Grenze Dampf machen, um die stillgelegte Bahnverbindung zwischen dem Wein- und Waldviertel, die Strecke von Zellerndorf im Pulkautal bis Sigmundsherberg, wieder zu reaktivieren. Federführend für die Beendigung des Dornröschenschlafes ist dabei das Eisenbahnmuseum in Sigmundsherberg, das enge Verknüpfungen mit Bahnfreunden in Tschechien pflegt: Denn zwischen Wien und Znaim spannte sich einst ein viel genutztes Bahnnetz.
Das Bahnnetz soll durch ein kleines Stück wieder lückenfrei werden
Um dieses wieder lückenlos zu machen, packen nun immer mehr Bahnfans auch in Tschechien das Revitalisierungsprojekt der Teilstrecke an. Beim nunmehrigen zweiten Treffen zerstreuten sich aber sämtliche Hoffnungen, EU-Gelder dafür zu lukrieren – Kunstprojekte hätten es hier leichter, auch wenn viele wenig „reellen“ Sinn hinter so mancher Kooperation sehen.
Vorschlag, wie man zumindest zu ein wenig Förderung kommen könnte
Zusammenarbeit ist jedoch nun auch Stichwort und Idee der Bahnfreunde: Man wechselt auf die Bildungsschiene. „Mit Camps sollen sich Menschen beider Länder kennenlernen und bei Treffen eine reale (Ver-)Bindung schaffen – eben durch die Revitalisierung der Bahnlinie“, wird vorgeschlagen. Man darf auf die nächste Sitzung gespannt sein.
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