Das Damenteam der Bullen steht verdient im Halbfinale des Cups. Durch das 2:0 bei Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen sind die Salzburgerinnen nur noch einen Sieg vom Finale entfernt. Die Geschichte aus der Vorsaison hat sich wiederholt.
Die Parallelen zur Vorsaison sind kaum zu übersehen. Das Frauenteam von Red Bull Salzburg zog vor einem Jahr – als FC Bergheim – gegen Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen erstmals in der Vereinshistorie in das Halbfinale des Frauen-Cups ein. Auch heuer waren die Linzerinnen der Viertelfinalgegner der Mozartstädterinnen. Und wieder ging das Team von Trainer Dusan Pavlovic als Sieger vom Platz – 2:0-Erfolg. „Ein hochverdienter Sieg, ich bin sehr zufrieden. Wir sind sehr dominant aufgetreten, hätten mehrere Tore machen können“, jubelte der Coach.
Valentina Illinger bescherte nach neun Minuten in Folge eines Eckballs die frühe Führung für die Gäste. Für die 18-jährige Salzburgerin war es der erste Treffer im Erwachsenenfußball. Die Gäste hatten die Partie an der Linzer Donau auch in der Folge im Griff. In Hälfte zwei belohnten sich die Bullen erneut. Stürmerin Tina Krassnig schoss den Ball perfekt unter die Latte und sorgte für den Endstand. Ob das Team schon an das Finale denkt? „Träumen darf man, wir nehmen einfach die nächste Hürde und freuen uns auf das Halbfinale.“
Kurz vor Abpfiff wurde es emotional: Sommerneuzugang Katja Wienerroither wurde eingewechselt und absolvierte ihr erstes Pflichtspiel seit 995 (!) Tagen. Im Mai 2023 trug sie das Trikot der Grasshoppers Zürich, bevor die Verletzungsmisere begann. „Das freut mich extrem für sie“, meinte Pavlovic.
Bevor es am 4. oder 5. April um den Einzug ins Finale geht, findet am Samstag in Graz bei den Schwarz-Weißen der Frühjahrsauftakt in die Bundesliga statt. Die Auslosung am Sonntagabend ergab, dass die Salzburgerinnen daheim auf den LASK treffen werden.
Frauen-Cup, Viertelfinale: Blau-Weiß Linz/Kleinmünchen – Red Bull Salzburg 0:2 (0:1). Tore: Illinger (9.), Krassnig (67.). – FC Red Bull Salzburg (4-1-3-2): Ritter; Illinger, Hamzic, Schirmbrand, L. Spinn; Grabovac; G. Spinn (84. Gierzinger), Orkic, Grünwald (60. Krassnig); Crnoja (60. D’Angelo), Kobler (91. Wienerroither). – Hofmann Personal Stadion, 150, Telek.
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