Das Ende der Super-Ski-Serie der Salzburger Athleten ist seit Samstag amtlich. Damit ist eine Ära voller Glanz und Medaillen vorbei. Eine „Krone“-Kolumne von Sportredakteur Sebastian Steinbichler.
In der kürzlich erschienenen „Krone“-Olympiaserie erinnerten sich Salzburgs Wintersport-Größen mit strahlenden Augen an ihre Erfolge im Zeichen der fünf Ringe. Wie etwa Petra Kronberger, die 1992 in Albertville mit Doppel-Gold reüssierte.
Die damals 22-Jährige sorgte mit ihrer Sternstunde auch für den Start eines historischen Laufs der Alpin-Asse aus dem Bundesland. Denn seither gab es in dieser Sportart immer Einzel-Medaillen beim größten Ereignis der ganzen Welt für das Salzburger Konto. Hermann Maier, Anna Veith, Marcel Hirscher und Co. schrieben Geschichte. Mirjam Puchner trug sich 2022 in Peking mit Silber ebenfalls in die Alpin-Annalen ein. Vier Jahre später in Italien konnte die Pongauerin ihr Kunststück aber nicht mehr wiederholen. Auch Stefan Brennsteiner, vor vier Jahren noch mit Team-Gold, blieb ohne die sehnlichst erhoffte Medaille. Der Pinzgauer konnte es nicht abwenden: Das Ende der Super-Ski-Serie ist seit Samstag amtlich. Das mögen viele Fans und Beobachter schade finden. Verwunderlich ist es aber nicht.
Schließlich war es in den vergangenen Jahren nur den beiden Genannten vorbehalten, Salzburgs Fahnen wirklich konstant im Weltcup hochzuhalten. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig es sein wird, wieder eine Dichte aufzubauen. Je größer die Breite, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, an die Spitze zu kommen. Eine Rechnung, die in der Theorie viel einfacher klingt, als sie in der Umsetzung ist. Der Wendepunkt verdeutlicht aber einmal mehr die Dringlichkeit.
An eine derartige Serie wie von 1992 bis 2022 bei den Olympischen Spielen braucht man vorerst einmal schon gar nicht zu denken. Eine schöne Erinnerung bleibt diese aber allemal.
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