Mit ihrem Partner Thomas P. wollte Kerstin G. (33) sich ihren Traum vom Gipfelsieg am höchsten Berg Österreichs erfüllen. Doch in der Stunde der größten Not ließ er sie allein – nur er kehrte heim. Kommende Woche steht der 37-Jährige wegen „grob fahrlässiger Tötung“ vor Gericht – Kerstins Familie steht ihm bei.
Erfroren am Großglockner, dem Wahrzeichen und größten Berg Österreichs. 50 Meter vor dem Gipfel. Alleingelassen zwischen schroffem Fels und ewigem Eis bei stürmischem Wind und arktischen Temperaturen. Auf diese Weise hat Kerstin G., eine junge sportliche Salzburgerin, ihr Leben verloren. Ihr Lebensgefährte Thomas P. hat sie um 2 Uhr nachts im Stüdlgrat zurückgelassen, um – wie er sagt – Hilfe zu holen. Die Hilfe kam nicht mehr.
Dabei war die Rettung Stunden zuvor schon da gewesen, als die junge Salzburgerin noch atmete. Doch zu dem Zeitpunkt war das Liebespaar einfach weitergegangen – bis es nicht mehr ging.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.