Gewalt ohne Ende
Syrien: UN-Sondergesandter Brahimi tritt zurück
Mit dem Rücktritt Brahimis war bereits seit Langem spekuliert worden. Weil die Bemühungen um eine Verhandlungslösung für den Bürgerkrieg in Syrien stagnierten, sehe Brahimi keine andere Möglichkeit, hatten Diplomaten, die namentlich nicht genannt werden wollten, vor Wochen erklärt. Im UN-Pressebüro hieß es hingegen bis Dienstag: "Die Gerüchte sind falsch."
Der algerische UN-Diplomat hatte die Aufgabe im September 2012 vom früheren UN-Chef Kofi Annan übernommen, der seinerseits nach vergeblichen Bemühungen um eine Konfliktlösung zurückgetreten war.
Ban hatte im März erklärt: "Der politische Prozess befindet sich in einer Krise." Keine der Konfliktparteien zeige Kompromissbereitschaft oder ein wirkliches Bewusstsein für das Leiden des syrischen Volkes. Nach Schätzungen von Menschenrechtlern sind in dem Bürgerkrieg bereits mehr als 150.000 Menschen umgekommen.
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