Manny Viveiros

Eisbullen-Coach nimmt Liga-Geldstrafe auf den Arm

Salzburg
30.01.2026 13:00

Es wirkte fast so, als würde er die Geldstrafe gegen sich auf den Arm nehmen. Eisbullen-Cheftrainer Manny Viveiros konnte am Mittwoch nach dem 4:0-Heimsieg gegen Fehervar schon wieder lachen, kritisierte aber zugleich auch das Knallhart-Vorgehen der Liga-Bosse. 

Beim 4:0-Heimsieg gegen Fehervar drehte sich bei Meister Salzburg weiterhin fast alles um die harten Urteile der Eishockey-Liga. Fans skandierten und zeigten Spruchbänder, um die Unverhältnismäßigkeit zum Ausdruck zu bringen. Tyler Lewington wurde nach seinem Mittelfinger-Eklat für fünf Spiele gesperrt und musste zusätzlich 2400 Euro blechen. Cheftrainer Manny Viveiros überwies an das Liga-Konto 2600 Euro (1300 bedingt), weil er fast zwei Wochen zuvor in einem Interview Entscheidungen der Schiedsrichter minimal kritisiert hatte.

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Ich bin nicht ganz einverstanden mit der Strafe, die Lewington bekommen hat. Die Entscheidung der Liga müssen wir jetzt aber respektieren

Manny VIVEIROS, Eisbullen-Cheftrainer

„Ich bin nicht ganz einverstanden mit der Strafe, die Lewington bekommen hat. Die Entscheidung der Liga müssen wir jetzt aber respektieren. Meine eigene Geldstrafe kann passieren. Ich war nach dem Spiel einfach etwas frustriert“, sagte der Austro-Kanadier am Mittwoch im Gespräch mit der „Krone“.

Salzburg-Trainer mit ordentlicher Portion Schmäh
Der 60-Jährige konnte über das harte Urteil des Strafsenats aber auch lachen und nahm es sogar mit etwas Humor. „Jetzt kann ich meiner Enkelin kein Geburtstagsgeschenk mehr kaufen, weil ich das ganze Geld der Liga überweisen muss“, scherzte er. Die nächste Strafe ließ bei den Bulls aber nicht lange auf sich warten.

Niki Kraus wurde nach einem Check in der Schlussphase gegen Fehervar ebenfalls für zwei Spiele aus dem Verkehr gezogen. Neben Baltram, Lewington, Robertson und Hochkofler fehlen den Salzburgern heute beim Topspiel in Ljubljana gleich fünf Stammspieler.

Keine Angst vor vielen Ausfällen
„Wir sind eine gute Einheit und können so auch Ausfälle kompensieren“, meinte Verteidiger-Youngster Hörl, der gemeinsam mit seinen Teamkollegen mit einem Sieg in die darauf folgende Olympiapause (bis 20. Februar) starten will.

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