Greenpeace deckt auf

Öko-Alarm! Angst vor „Asbest-Welle“ an der Grenze

Niederösterreich
28.01.2026 06:45

Vier Steinbrüche wurden im Burgenland nach Horrorfund dichtgemacht! Jetzt zittern auch Grenzregionen in Niederösterreich vor den hochgiftigen Abfällen, Experten des Landes ermitteln bereits.

Gesperrte Steinbrüche im Burgenland lassen jetzt auch in den Nachbarländern die Alarmglocken schrillen – die Angst vor krebserregendem Asbest wächst täglich. In der Steiermark gab es bereits erste Funde, Niederösterreich rückt nun ebenfalls in den Fokus. „Mir ist nicht wohl bei der Sache“, sagte Georg Rosner, Bürgermeister von Oberwart, noch kürzlich – und spricht damit vielen aus der Seele.

Seine Stadt ist einer von drei burgenländischen Orten, an denen Greenpeace Proben genommen hat. Das schockierende Ergebnis: Alle Proben positiv – deutliche Asbestbelastung! Die Hälfte des Burgenlands könnte betroffen sein. Kaum eine Gemeinde, in der nicht längst verseuchtes Material gelandet ist – als Schotter, Streusplitt oder Baumaterial.

Wo der Asbest-Schotter ausgebracht wurde, ließ sich bislang nicht klären, die Burgenländer ...
Wo der Asbest-Schotter ausgebracht wurde, ließ sich bislang nicht klären, die Burgenländer richteten „Taskforce“ ein.(Bild: Christoph Miehl)

70 Kilometer Radius sorgt auch für Sorgenfalten in NÖ
Und das ist offenbar erst die Spitze des Skandals! Branchenkenner warnen: Auch Niederösterreich dürfte betroffen sein. Ein Radius von 70 Kilometern gilt als direkt gefährdet. Laut Greenpeace wurde das giftige Gestein sogar bis nach Salzburg und ins benachbarte Ungarn gekarrt. Besonders brisant: Die Asbest-Gefahr soll seit Jahren bekannt gewesen sein – man spricht von klarem Behördenversagen.

Explosiv außerdem: Einer der vier gesperrten Steinbrüche befindet sich, laut Greenpeace, in blau-gelber Eigentümerschaft. Doch von den Betreibern bekomme man bislang nur eisiges Schweigen.

Eine „Krone“-Anfrage beim Büro von Umweltlandesrat Stephan Pernkopf (ÖVP) sorgte zunächst für Stirnrunzeln, dann plötzlich für emsiges Treiben. Wenig später heißt es aus St. Pölten: „Unsere Experten beobachten die Lage, Ermittlungen laufen. Unsere Steinbrüche sind jedenfalls sauber.“

Loading...
00:00 / 00:00
Abspielen
Schließen
Aufklappen
kein Artikelbild
Loading...
Vorige 10 Sekunden
Zum Vorigen Wechseln
Abspielen
Zum Nächsten Wechseln
Nächste 10 Sekunden
00:00
00:00
1.0x Geschwindigkeit
Loading
Eingeloggt als 
Nicht der richtige User? Logout

Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.

Niederösterreich
Kostenlose Spiele
Vorteilswelt