Keine Ausreden

Schnee-Chaos: Mann gräbt Tunnel zum Fitnessstudio

Ausland
27.01.2026 13:43
Porträt von krone.at
Von krone.at

Extremer Schneefall in der russischen Region Kamtschatka machte selbst einfache Wege zur Herausforderung – doch ein Sportler zeigte sich unbeeindruckt. Als der Eingang zu seinem Fitnessstudio unter meterhohem Schnee verschwand, griff er zu Schaufel und Spaten und grub sich einen Tunnel direkt bis zur Tür. Trotz des eiskalten Wetters konnte ihn nichts von seinem Training abhalten.

Die Region erlebt derzeit einen Jahrhundertwinter: Innerhalb weniger Tage fiel so viel Schnee wie sonst in mehreren Monaten, teils mit Schneeverwehungen von bis zu fünf Metern Höhe. Die Stadt Petropawlowsk-Kamtschatski meldete bereits zwei Todesfälle, bei denen Männer von herabfallenden Schneemassen von Dächern erschlagen wurden.

Der Gouverneur der Region, Wladimir Solodow, räumte Versorgungsengpässe bei Lebensmitteln ein und setzte für diesen Montag eine Krisensitzung an.

Extremer Schneefall machte den Besuch in einem Fitnessstudio in der russischen Region ...
Extremer Schneefall machte den Besuch in einem Fitnessstudio in der russischen Region Kamtschatka zur Herausforderung.(Bild: Screenshot: kameraOne)

Russen sprechen von „Schnee-Apokalypse“
Seit Tagen gilt in der Pazifikregion der Ausnahmezustand. Russische Medien berichten von einer „Schnee-Apokalypse“: Eingeschneite Häuser, blockierte Straßen und massive Störungen der Infrastruktur prägen den Alltag. Studenten, Soldaten und freiwillige Helfer versuchen, Wege freizuschaufeln und Menschen in Not zu erreichen. Besonders ältere Bewohner sind teilweise von den Schneemassen eingeschlossen.

Schulen geschlossen, Räumung rund um die Uhr
Die extremen Bedingungen sind laut Meteorologen auf wiederkehrende Zyklone über dem Pazifik zurückzuführen, die große Mengen Feuchtigkeit in die Region bringen. Durch die eisigen Temperaturen verwandelt sich diese Feuchtigkeit in schwere Schneemassen. Bereits 2023 hatte Kamtschatka unter einem Vulkanausbruch gelitten, der zusätzlich eine Ascheschicht auf die ohnehin hohen Schneemengen legte.

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