Insgesamt 161 Täter

D: Missbrauchskandal bei Christlichen Pfadfindern

Ausland
27.01.2026 14:12
Porträt von krone.at
Von krone.at

Übergriffe gegen Jugendliche, Vergewaltigungen im Zeltlager: Hunderte Kinder und Jugendliche sind bei den Christlichen Pfadfindern in Deutschland Opfer sexuellen Missbrauchs geworden. 

Eine in der Zentrale des Verbands Christlicher Pfadfinder (VCP) in Kassel präsentierte Studie zweier Forschungsinstitute dokumentiert im Zeitraum 1973 bis 2024 in rund 1300 Akten rund 344 Betroffene sexueller Gewalt. Zwei Drittel der Betroffenen waren zwischen 13 und 17 Jahren alt, 60 Prozent davon weiblich. 161 mutmaßliche Täter konnten ausgemacht werden.

Viele Taten auf Fahrten und in Lagern
Rund die Hälfte der Taten habe sich bei Pfadfinder-Fahrten oder -Lagern ereignet, etwa jeder zweite Täter war den Angaben zufolge mit zwischen 18 und 24 Jahren selbst noch relativ jung – und der überwiegende Großteil männlich. Nur drei sind weiblich. In mehr als einem Drittel der Fälle gehen die Forscher von Vergewaltigungen aus.

Marlene Kowalski aus dem Beirat zur Aufarbeitung sexualisierter Gewalt im VCP sprach von einem der „dunkelsten Kapitel“ in der Geschichte des Verbandes.

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