Mit einer Motorsäge in Händen und ordentlich Alkohol im Blut hat ein 40 Jahre alter Verdächtiger in der Nacht auf Freitag mehrere Menschen bedroht. Schauplatz der Szenen war eine Tankstelle im Wiener Bezirk Döbling. Auch Nazi-Parolen gab der mutmaßliche Täter zum Besten – und kassierte letztlich die Quittung.
In der Heiligenstädter Straße ging es am Freitag kurz nach 1 Uhr lautstark zur Sache. Ein 40-jähriger Verdächtiger geriet mit einer Gruppe in Streit – als sich dieser immer weiter zuspitzte, soll der mutmaßliche Täter seine Motorsäge aus dem Wagen geholt und damit gedroht haben. Die Säge sei dabei jedoch nicht eingeschaltet gewesen, erklärte ein Polizeisprecher.
Auch nationalsozialistische Parolen soll der Verdächtige, laut eigenen Angaben Gärtner, von sich gegeben haben. Die Polizei wurde alarmiert.
Mehr als zwei Promille
Kräfte des Stadtpolizeikommandos Döbling nahmen den Österreicher noch vor Ort vorläufig fest. Die Motorsäge wurde im Kofferraum seines Autos sichergestellt. Da der Tatverdächtige eine Alkoholisierung von über zwei Promille aufwies, wurde ihm auch der Führerschein vorläufig abgenommen.
Der 40-Jährige wurde nach dem Verbotsgesetz und wegen des Verdachts der gefährlichen Drohung auf freiem Fuß angezeigt. Weitere Ermittlungen zu dem Vorfall sind im Gange.
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