„Krone“-Kommentar

Die Peschmerga stehen schon an der Grenze

Kolumnen
06.03.2026 05:00

„Boots on the ground“, sagen die Amerikaner, wenn sie über den Einsatz von Bodentruppen in einer kriegerischen Auseinandersetzung sprechen. „Boots on the ground“ hat Donald Trump in dem neuen Krieg gegen das islamistische Mullah-Regime im Iran dezidiert nicht ausgeschlossen.

Wörtlich sagte er: „Ich habe keine Angst vor Bodentruppen – so wie jeder Präsident sagt: ,Es wird keine Bodentruppen geben.‘ Das sage ich nicht. Ich sage: ,Wir brauchen sie wahrscheinlich nicht.‘“

Aber ist tatsächlich vorstellbar, dass der US-Präsident Bodentruppen für den Kampf gegen die Revolutionsgarden in den Iran entsendet?

Spezialeinheiten wären durchaus denkbar. So wie Barack Obama als Präsident Spezialeinheiten für den Kampf gegen den Islamischen Staat (IS) nach Syrien geschickt hat. Die Schlachten gegen den IS haben damals kurdische Einheiten geführt – allerdings mit entscheidender Unterstützung der Spezialisten aus den USA. Gleiches ist im Kampf gegen den IS im Irak geschehen.

Ein ganz ähnliches Szenario könnte sich für den Iran abzeichnen. Die Kurden sind kampferprobt und ihr Gebiet im Nordirak grenzt an den Iran.

Schon jetzt stehen große Truppenkontingente der Peschmerga (kurdisch für: „die dem Tod ins Auge sehen“) an der Grenze. Und Donald Trump hat bereits mit dem Kurdenführer Masud Barsani telefoniert. Der zögert noch. Doch auch im Iran lebt eine große kurdische Minderheit ...

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