Mi, 20. Juni 2018

Sex-Sperrbezirk

20.12.2005 14:26

"Keine Prostituierten"- Schilder in Düsseldorf

Die deutsche Stadt Düsseldorf hat Angst, dass sie während der Fußball-WM im kommenden Jahr von Prostituierten aus aller Herren Länder überschwemmt wird, die mit den Schlachtenbummlern das große Geld machen wollen. Deshalb lassen die Stadtväter neue Verkehrsschilder aufstellen, die es Gunstgewerblerinnen verbieten, ihrem Job außerhalb gewisser Zonen nachzugehen...

Wo nachts Horden von betrunkenen Fußballfans durch die Straßen ziehen, sind Prostituierte meist nicht weit. Das gilt auch für die Fußballweltmeisterschaft 2006 in Deutschland und im Besonderen für die Stadt Düsseldorf, in der etliche Spiele des Turniers ausgetragen werden.

Sperrbezirk fürs älteste Gewerbe
Die Prostitution ist dort zwar legal, aber nur in gewissen Zonen. Überall sonst ist für das älteste Gewerbe "Sperrbezirk". Wer außerhalb dieser Zonen eine Dame für heiße Stunden aufgabelt, macht sich strafbar. Erst vor kurzer Zeit ist deshalb ein Freier von einem Düsseldorfer Gericht verurteilt worden.

Ein Zeichen, das Klarheit schafft
Genau dieser Mann war es auch, der nun den Impuls gegeben hat, die Sperrbezirke durch neue Verkehrszeichen kenntlich zu machen. "Ich selbst hatte damals keine Ahnung, dass das in einigen Gebieten verboten ist, in anderen aber nicht", so der Verurteilte. Und auch der Richter meinte: "Wir brauchen ein Zeichen, um Klarheit zu schaffen."

Überall, wo künftig das "Keine Prostituierten"-Schild zu sehen ist, sind Damen und deren potenzielle Kunden unerwünscht.

Alle Bilder sind Screenshots

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