Mo, 23. Juli 2018

Tipps für Skifahrer

20.12.2005 12:34

Hubschrauber-Einsätze können teuer werden

Alle jahre wieder verunglücken auf Österreichs Pisten unzählige Skifahrer und Snowboarder so schwer, dass sie mit dem Hubschrauber geborgen werden müssen. Und die Kosten für die Bergung sind nicht nur sündteuer, sondern müssen in vielen Fällen auch von den Wintersportlern selbst berappt werden...

Vor allem wenn der Hubschrauber ausrücken muss, beflaufen sich die Bergungskosten schnell auf ein paar tausend Euro. Zahlreichen Patienten ist eine solche Rechnung schon ins Haus geflattert, vielen anderen wird das noch bevor stehen. Und zwar allen verunglückten Pisten-Freaks, nicht nur jenen, die fahrlässig zu Schaden kekommen sind.

Sorry, aber so steht's im Gesetzbuch
Dahinter steckt, dass die Anzahl der Hubschraubereinsätze jedes Jahr steigt und immense Kosten verursacht, die die Krankenkassen natürlich nicht alleine tragen wollen. "Die Gebietskrankenkasse kann laut Gesetz bei Unfällen in Ausübung von Sport und Touristik weder die Bergungskosten noch die Kosten für die Beförderung ins Tal übernehmen", warnt AK-Experte Mag. Josef Fraunbaum.

Versicherung schützt
Er rät deshalb allen Skibegeisterten, für den Fall der Fälle vorzusorgen. Oftmals beinhaltet eine Mitgliedschaft in einem Sport- oder Naturfreundeverein eine Bergungskostenversicherung. Auch bei Kreditkarten oder Versicherungen könnte diese im Angebot enthalten sein. Bevor man sich auf die Piste wagt, wäre es daher empfehlenswert, die Versicherungsbedingungen oder die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durchzulesen oder sich zu erkundigen. 

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