Nach langem Konflikt
Philippinen: Friedensvertrag mit Muslim-Rebellen
Der Vertrag sieht weitreichende Autonomierechte für die muslimische Bevölkerung in ihrer Stammregion auf der Insel Mindanao vor. Das betroffene Gebiet liegt im Westen und Südwesten der Insel und umfasst rund zehn Prozent des philippinischen Staatsgebiets. Ebrahim (ganz links) bezeichnete das Abkommen als "Krönung unseres Kampfes" um Autonomie.
Parlament muss noch zustimmen
Aquino (ganz rechts) sagte, das Abkommen eröffne einen "Weg, der uns zu einem dauerhaften Wandel im muslimisch geprägten Mindanao führen kann". Allerdings muss das Parlament noch ein entsprechendes Autonomiegesetz verabschieden. Um im Zeitplan zu bleiben und damit weitere Schritte wie ein nationales Referendum zügig folgen können, müsste das bis Jahresende geschehen.
Die Moro Islamische Befreiungsfront ist mit rund 10.000 Kämpfern die größte verbliebene Organisation der muslimischen Rebellion. In dem 1970 begonnenen Konflikt starben Zehntausende Menschen.
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