Auch im Whatsapp-Status kann man nicht schreiben, was man will. Das musste am Freitag ein 35-jähriger Grieskirchner am Landesgericht Wels feststellen.
Der Mann war nach dem Verbotsgesetz angeklagt worden, nämlich wegen der Leugnung des nationalsozialistischen Völkermordes und der nationalsozialistischen Verbrechen gegen die Menschlichkeit.
Er hatte nämlich am 18. März im Zusammenhang mit Ereignissen im Gazastreifen gemeint, der Holocaust habe zu wenig Opfer gefordert – „Es waren leider nur sechs Millionen ...“ – 150 Empfänger sahen den Status.
Dafür gab es für den bis dato Unbescholtenen am Freitag zwölf Monate bedingt. Sein Handy wurde konfisziert, das Urteil ist bereits rechtskräftig.
Willkommen in unserer Community! Eingehende Beiträge werden geprüft und anschließend veröffentlicht. Bitte achten Sie auf Einhaltung unserer Netiquette und AGB. Für ausführliche Diskussionen steht Ihnen ebenso das krone.at-Forum zur Verfügung. Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.
User-Beiträge geben nicht notwendigerweise die Meinung des Betreibers/der Redaktion bzw. von Krone Multimedia (KMM) wieder. In diesem Sinne distanziert sich die Redaktion/der Betreiber von den Inhalten in diesem Diskussionsforum. KMM behält sich insbesondere vor, gegen geltendes Recht verstoßende, den guten Sitten oder der Netiquette widersprechende bzw. dem Ansehen von KMM zuwiderlaufende Beiträge zu löschen, diesbezüglichen Schadenersatz gegenüber dem betreffenden User geltend zu machen, die Nutzer-Daten zu Zwecken der Rechtsverfolgung zu verwenden und strafrechtlich relevante Beiträge zur Anzeige zu bringen (siehe auch AGB). Hier können Sie das Community-Team via unserer Melde- und Abhilfestelle kontaktieren.