Fit-Drinks im Job

Mit den richtigen Getränken leistungsfähig bleiben

Wirtschaft
22.03.2014 12:00
Es ist ganz normal, dass Konzentration und Leistungsfähigkeit im Laufe eines Arbeitstags nachlassen. Mit den richtigen Getränken und vor allem der richtigen Menge kann man seine Leistungskurve aber länger auf einem hohen Niveau halten. Wie das geht, erfahren Sie hier.

Ganz generell ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr wichtig, um den Körper leistungsbereit zu halten. Wir brauchen ca. 2,5 Liter Flüssigkeit pro Tag, wovon wir ca. einen Liter über Nahrungsmittel und 1,5 Liter über Getränke zu uns nehmen sollten. Je weniger Obst und Gemüse man auf seinem Speiseplan hat, desto mehr sollte man trinken - am besten schon, bevor wirkliches Durstgefühl eintritt. Hier können übrigens auch Apps weiterhelfen: Mittlerweile sind einige "Trinkerinnerungs-Apps" verfügbar, die in gewünschten Intervallen daran erinnern, dass man trinken sollte – verbunden mit einer Flüssigkeitsbilanz.

Wenn Sie zu wenig trinken, wird das Blut dickflüssiger, und damit wird weniger Sauerstoff zu den Organen und auch zum Gehirn transportiert – Ihr Wohlbefinden und Ihre Leistungsfähigkeit nehmen ab. Das Herz muss kräftiger pumpen, um die Sauerstoffversorgung zu gewährleisten, dabei sinkt aber der Blutdruck. Die Schleimhäute trocknen aus und erhöhen so die Gefahr, dass Keime sich vermehren können – man wird leichter krank. Das ist speziell in Büros mit Klimaanlage nicht zu unterschätzen. Längerfristig steigt durch Flüssigkeitsmangel aber auch die Wahrscheinlichkeit für schwere Erkrankungen, wie etwa das Schlaganfallrisiko.

Tipp 1 – Wasser
Wasser ist und bleibt das beste Getränk für unseren Körper. Es kann ohne große Umwandlungsprozesse aufgenommen werden und sorgt dafür, dass Ihr Flüssigkeitshaushalt im Gleichgewicht bleibt. Leitungswasser oder stilles Mineralwasser sind hierbei am besten geeignet, da sie ausreichend Mineralstoffe und Spurenelemente enthalten. Denn kohlesäurehaltige Getränke schlagen sich oft auf den Magen. Achten Sie darauf, Wasser nicht ganz kalt zu trinken, da Sie von kalten Flüssigkeiten weniger trinken können und Ihr Körper Energie zum Aufwärmen dieser kalten Substanz verbraucht. Am besten eine Flasche immer griffbereit halten, damit Sie nebenbei trinken können.

Tipp 2 – Fruchtsäfte
Auch Fruchtsäfte sind untertags zu empfehlen, am besten jedoch verdünnt mit Wasser, da sie so vom Körper leichter aufgenommen werden können. Optimal sind natürlich frisch gepresste Fruchtsäfte, da Sie sich hier einen richtigen Energiekick aus gesundem Fruchtzucker holen können und viele Vitamine bekommen. Achten Sie darauf, dass Sie möglichst natürliche Fruchtsäfte trinken, denen nicht viel Zucker zugesetzt wurde. Ein Blick aufs Etikett kann nicht schaden. Denn nur weil vorne 100 Prozent Fruchtsaft draufsteht, heißt das nicht, dass nur gesunde Bestandteile drin sind. Hände weg jedoch von jenen Säften, die künstlich mit Vitaminen angereichert wurden, die so genannten A-C-E-Säfte. Diese enthalten nur synthetische Vitamine, welche isoliert vom Körper nicht oder nicht gut verarbeitet werden können. Weiters findet sich in diesen Säften viel Zucker oder Süßstoffe. Zusammengefasst stellen A-C-E-Säfte nach Meinung von Experten eher eine Gefahr für den Körper dar, als ihm zu nützen.

Tipp 3 – Tee
Brauchen Sie wirklich einen Koffeinschub, dann sind grüner und schwarzer Tee sehr zu empfehlen. Sie sind stark koffeinhaltig - umso stärker, je kürzer sie gezogen haben. Tee kann vom Körper ebenfalls sehr gut aufgenommen werden, da er viele wichtige Spurenelemente und auch Vitamine enthält. Weiters sind diese sehr zu empfehlen, da sie das Teein erst nach und nach an den Körper abgeben und die Unruhezustände, die Kaffee oft hervorruft, bei Teegenuss ausbleiben. Grüner Tee ist darüber hinaus besonders gesund, da er reich an Antioxidantien ist und damit unter anderem bei längerfristigem Genuss auch das Krebsrisiko senken und das Immunsystem positiv beeinflussen kann. Weiters gibt es Studien, die einen positiven Effekt hinsichtlich Verringerung des Blutzuckers feststellen konnten.

Tipp 4 – Kaffee
Ja, auch Kaffee ist mittlerweile nicht mehr so "böse", wie vor noch nicht allzu langer Zeit vermutet. Denn es gibt neue Untersuchungen, die bestätigen, dass Kaffee dem Körper keine Flüssigkeit entzieht und somit zur Flüssigkeitsbilanz hinzugezählt werden darf. Übertreiben sollte man es dennoch nicht - zwei bis drei Tassen sind in Ordnung, darüber hinaus sollten Sie vorsichtig sein. Denn trotz der positiveren Bewertung von Kaffee macht er Sie zwar wach, aber unruhig. Schwarzer Kaffee ist gut gegen Kopfschmerzen und hilft bei schwachem Blutdruck – das Strecken mit Milch kann Magenprobleme verursachen.

Tipp 5 – Hände weg von Energydrinks
Diese bestehen meist aus purer Chemie und vor allem Zucker. Das gibt zwar einen Kick, ist aber langfristig für Ihren Körper nicht gut, da vor allem der Zucker erst vom Körper verarbeitet werden muss. Und dick machen kann. Das gilt auch für Cola-Getränke.

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