Blutig hat der Streit um eine Frau am Samstag in der Wiener Quellenstraße im Bezirk Favoriten geendet. Zwei Männer gingen nach einem lautstarken Streit aufeinander los, einer zog ein Messer, erlitt aber in weiterer Folge selbst zahlreiche Stichverletzungen.
Gegen 12 Uhr trafen die beiden Männer aufeinander, als der Ehemann gerade auf dem Weg in seine Wohnung war – und der vermeintliche Nebenbuhler zum selben Zeitpunkt aus dem Wohnhaus des Paares kam. Sofort entbrannte zwischen dem 48 Jahre alten Türken (dem Ehemann der Frau) und dem 27-jährigen Syrer (dem mutmaßlichen Geliebten) eine Auseinandersetzung.
Auf Worte sollten rasch Taten folgen: Plötzlich zog der Jüngere ein Messer hervor und versuchte, seinem Gegenüber einen Stich zu verpassen. Der 48-Jährige konnte jedoch den Angriff abwehren.
Blutiges Finale am Boden
Die beiden Männer stürzten in weiterer Folge zu Boden, offenbar gelang es dem 48-Jährigen dabei, an das Messer zu gelangen (was der Mann im Zuge der späteren Einvernahme allerdings abstritt). Der 27-Jährige erlitt jedenfalls mehrere Stichverletzungen. Zeugen der brutalen Szenen wählten den Notruf.
Der schwer verletzte 27-Jährige wurde von der Berufsrettung Wien notfallmedizinisch versorgt und in ein Krankenhaus eingeliefert. Der 48-Jährige wies leichte Verletzungen auf. Das Tatmesser wurde sichergestellt.
Ermittlungen laufen
Die Ermittlungen wegen des Verdachts der gegenseitigen absichtlich schweren Körperverletzung sind im Gange, berichtete Polizeisprecher Philipp Haßlinger. Die Staatsanwaltschaft Wien ordnete für beide Tatverdächtige die Einlieferung in eine Justizanstalt an, erklärte er.
Der Syrer befand sich am Sonntag weiterhin im Krankenhaus. Er konnte aufgrund seiner Verletzungen auch noch nicht vernommen werden und wird bis zu seiner Überstellung in die U-Haft bewacht.
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