Rapid gegen Austria

Großes Derby bei Frauen! „Cool und starkes Signal“

Frauenfußball
17.05.2026 09:45

Das Wiener Derby zwischen Rapid und Austria steigt nächste Saison auch in der Frauen-Bundesliga. Beide Klubs, Geschäftsführer Steffen Hofmann bzw. Sportvorstand Tomas Zorn, sind bereits in Vorfreude. Die Rapidlerinnen sorgten am Samstag beim 6:2-Heimsieg gegen Innsbruck für den nächsten Fan-Rekord.

Meilensteine! Nur zwei Tage nach den 4600 im ÖFB-Cup-Finale fiel der Rekord bei einem heimischen Klub-Pflichtspiel am Samstag gleich wieder. 4803 Fans feierten Rapids Frauen, schon vorher Fix-Aufsteigerinnen, beim 6:2-Sieg im letzten Zweitliga-Heimduell gegen Innsbruck. Mit viel Applaus, Welle und „Wien, West, Hütteldorf“-Gesang. Ein Fußballfest!

Lisa Rammel (li.) eröffnete das Torfestival.
Lisa Rammel (li.) eröffnete das Torfestival.(Bild: GEPA)

„Unbeschreiblich! Ein unglaublicher Tag. Wir sind sehr dankbar dafür“, so Doppelpack Vanessa Rauter zur „Krone“ – ehe bis in den VIP-Club des Allianz-Stadions getanzt wurde, wo man dann mit vielen Gästen bei Popcorn zwei weitere Folgen der neuen Sky-Doku über die grünen Girls verfolgte. Trainerin Katja Gürtler, ebenfalls im „Die Rapid! Wir sind Frauen-Bundesliga“-Shirt: „Ein urcooler Tag. Ich hatte schon vor dem Match ein gutes Gefühl. Die Stimmung auf den Rängen war super.“ Und: „Wir sind bereit für oben.“

Doppelpack Vanessa Rauter (li.) mit Trainerin Katja Gürtler und Fan-Grüßen.
Doppelpack Vanessa Rauter (li.) mit Trainerin Katja Gürtler und Fan-Grüßen.(Bild: Christian Mayerhofer)

Dort wartet auf die Grünen, die als Zweiter hinter Meister Krottendorf (siegte beim Wiener Sportclub 4:0, erhielt keine Lizenz) raufgehen, nächste Saison das große Derby gegen die Austria, Österreichs neue Nummer 1. „Das wird, auch wenn uns die Austria sehr weit voraus ist, eine coole Geschichte und tut dem gesamten heimischen Frauenfußball gut“, freut sich Rapids Geschäftsführer Steffen Hofmann neben dem Durchmarsch auch über bereits sieben „weibliche“ Teams im Verein. „Wir haben einen starken Zulauf, wollen dem Frauenfußball bei uns und in ganz Österreich einen Push geben. Wir sind sehr stolz darauf, was wir bisher erreicht haben.“

Rapid-Geschäftsführer Steffen Hofmann.
Rapid-Geschäftsführer Steffen Hofmann.(Bild: GEPA)

Bei der Austria, die nach der Titelpremiere im Cup am Sonntag (11.30, live auf ORF Sport+) mit einem Sieg bei Sturm und einer Pleite von Serienchampion St. Pölten in Salzburg bereits Meister werden kann, betont Sportvorstand Tomas Zorn: „Dass wir vor dem Double stehen, zeigt, wie stark sich der Frauenfußball bei uns entwickelt hat. Mit dem Aufstieg von Rapid bekommt alles zusätzlich enorme Aufmerksamkeit. Ein Derby auf höchstem Niveau ist toll und ein starkes Signal für die Entwicklung des Frauenfußballs im Land.“

Austria-Sportvorstand Tomas Zorn.
Austria-Sportvorstand Tomas Zorn.(Bild: Austria Wien)

So sieht’s auch Rapids Trainerin Gürtler: „Die Austria ist ein großer Name. Dieses Duell wird extrem cool, braucht es für große Sichtbarkeit.“ Rauter, gegen Innsbruck von den Fans zur Spielerin des Spiels gewählt und früher selbst bei der Austria: „Ich komme von dort, kenne das Team. Wir freuen uns schon sehr auf das Derby, fühlen uns bereit dafür.“

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