Vor dem Start des alpinen Ski-Weltcups in Sölden wirft die „Krone“ einen Salzburger Blick auf die kommenden Monate. Thema: die Olympischen Spiele, mögliche Podestkandidaten und das zweite Comeback von Rekord-Gesamtweltcupsieger Marcel Hirscher.
Wenn am Wochenende der Ski-Weltcup in Sölden startet, steht mit Viktoria Bürgler und Stefan Brennsteiner zum ersten Mal seit 2021 wieder mindestens ein Salzburger Ass sowohl bei den Damen als auch bei den Herren am Start. Vor dem Startschuss am Rettenbachferner blickt die „Krone“ auf die kommende Saison und stellt fünf Thesen auf, die in Erfüllung gehen könnten.
1. These: Viermal am Podest bis zu den Olympischen Spielen
Das Großereignis unter den fünf Ringen im Februar ist das große Highlight. Das Salzburger Gefühl wird auch stimmen. Speed-Spezialistin Mirjam Puchner und Stefan Brennsteiner (Riesentorlauf) kommen bis zu den Spielen in Italien gemeinsam auf vier Stockerlplätze.
2. These: Debüt kommt zu früh
Im Gegensatz zu 2024/25, als Kathrin Stock im Slalom von Levi debütieren durfte, wird es diesmal kein neues Salzburger Gesicht im Skizirkus geben. Für Hoffnungsträger wie Matthias Fernsebner, der bei der Junioren-WM in der Abfahrt und im Super-G Bronze gewann, kommt eine Premiere im Weltcup noch zu früh.
3. These: Damen-Trio am Start
Kehrt Lisa Grill nach ihrer erneuten schweren Verletzung planmäßig zurück, könnte man schon bald ein Salzburger Trio bei den Damen sehen. Neben Puchner will Viktoria Bürgler nämlich auch im Super-G heuer Fuß fassen. Drei Salzburgerinnen bei einem Rennen – das hätte etwas!
4. These: Alt, aber oho!
Marcel Hirscher zählt mit 36 Jahren zu den „Oldies“. In dieser Saison zeigt der Niederländer aus Annaberg aber endlich, was in ihm steckt. Er schafft es in den Technik-Disziplinen locker in die Top-25 und dürfte damit beim Weltcupfinale in Lillehammer starten.
5. These: Wieder Edelmetall
Mirjam Puchner bewies es bei den Spielen in Peking 2022 und heuer bei der WM in Saalbach mit Silber, Stefan Brennsteiner jubelte in China über Team-Gold.
Im Februar steht wieder ein heimisches Ass am Einzel-Podium bei den Spielen. Damit hält eine Mega-Serie an. Seit 1992 gab es im Alpinbereich immer zumindest eine Einzelmedaille für das Ski-Land Salzburg.
Sebastian Steinbichler
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