Zehntausende Euro weg

Als Opfer Betrug witterte, war es schon zu spät

Tirol
24.09.2025 18:00

Zehntausende Euro ist eine Frau aus dem Tiroler Unterland los, nachdem sie einem angeblichen Trading-Berater ihr Krypto-Konto anvertraut hat. Als sie misstrauisch wurde und eine Auszahlung verlangte, war dies plötzlich nicht mehr möglich.

Die 31-jährige Einheimische registrierte sich im November 2024 auf einer Krypto-Plattform und wurde anschließend von einem Mann kontaktiert, der sich als Trading-Berater ausgab. Er nahm mit der Frau telefonisch Kontakt auf und überredete sie dazu, sich bei einer anderen Plattform anzumelden. 

Dort kaufte die Frau verschiedene Kryptowährungen und überwies zwischen November 2024 und Mai 2025 dreimal Geld – insgesamt einen hohen fünfstelligen Eurobetrag. Außerdem gewährte sie dem „Berater“ Fernzugriff auf ihren Laptop, wodurch der mutmaßliche Betrüger frei auf ihr Krypo-Konto zugreifen konnte.

Medienberichte ließen Opfer stutzig werden
Über die Medien wurde die 31-Jährige dann auf die Zunahme von Krypto-Betrügen aufmerksam. Sie verlangte von ihrem „Berater“ die Auszahlung ihres gesamten investierten Geldes. Doch dieser spielte ihr plötzliche Auszahlungsprobleme vor und stellte immer wieder neue Forderungen. Daraufhin erstattete die Betrogene Anzeige.

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