Wiens Wahrzeichen

In neuem Buch kommt der Steffl selbst zu Wort

Wien
24.09.2025 11:00

Was, wenn der Steffl reden könnte? Auf den Seiten eines neuen Buchs lässt Dom-Archivar Reinhard H. Gruber diese Idee wahr werden. „In seinen eigenen Worten“ sinniert Wiens Wahrzeichen da über Vergangenes und Gegenwärtiges – und offenbart so manches gut gehütetes Geheimnis.

Schon seit 23 Jahren erfreut Reinhard H. Gruber im Pfarrblatt die Schäfchen seiner Kirche mit heiter-nachdenklichen Kolumnen. Das Besondere daran: Seine Kirche ist der Stephansdom, und Gruber weiß als Dom-Archivar so viel über Wiens Wahrzeichen wie wohl niemand sonst. Nun gibt es die Kolumnen als Buch („Seien Sie gegrüßt – Gedanken des Alten Steffl“, Wiener Dom-Verlag, 30€).

Hirschgeweihe, Mord und mehr
In seinen Texten lässt Gruber den Steffl aus der Ich-Perspektive sprechen und offenbart manch Überraschendes und Geheimnisse – etwa, bis wann Hirschgeweihe zum Blitzschutz am Dom befestigt waren, warum der Nordturm niemals fertiggebaut wurde, weshalb die Gründung der Schottenpfarre auf eine Prügelei in der Kirche zurückgeht und dass sogar einmal ein Mord im Dom verübt wurde. Garniert sind die 144 Seiten mit vielen Fotos, die den Steffl aus ungewohnten Perspektiven zeigen.

Auch die Kolumnen selbst sind schon ein Stück Geschichte, da sie 23 Jahre kirchliche und andere Ereignisse in der Stadt Revue passieren lassen. Präsentiert wird das Buch am Donnerstag um 19 Uhr, natürlich im Dom selbst. Einen Abend lang wird dabei Grubers Idee, den Dom selbst sprechen zu lassen, zur Realität: Aus dem Verborgenen wird Kabarettist Markus Oezelt dem Steffl seine Stimme leihen, untermalt von Musik des Dom-Organisten Ernst Wally und Posaunist Bertl Mütter.

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