ORF 1 zeigt am Dienstag um 20.15 Uhr mit „Acht“ einen „Landkrimi“ von Erfolgsregisseurin Marie Kreutzer. Sie hat außerdem Verena Altenberger ins Boot geholt. Die beiden sprachen vorab mit der „Krone“: „Es geht um toxische Männlichkeit.“
„Es ist ein Film über toxische Männlichkeit. Die wird schon früh gesät und ich hoffe, viele Leute denken durch die Geschichte darüber nach, wie wir es schaffen können, Buben und Mädchen nicht zu Stereotypen zu erziehen“, erklärt Regisseurin und Drehbuchautorin Marie Kreutzer zu ihrem zweiten „Landkrimi: Acht“ (Dienstag, 20.15 Uhr, ORF 1 und jederzeit auf ORF ON). Darin wird in Langenlois in Niederösterreich zum Tod eines angesehenen Arztes ermittelt. Doch bei ihren Nachforschungen stellt Marion Geyer (Regina Fritsch) fest, dass er außerdem Waffensammler, esoterischer Influencer und Neonazi-Spross war – ist darin das Mordmotiv zu finden?
Verena Altenberger spielt die Ehefrau des Opfers: „Ich gebe es ehrlich zu, ich habe schon zugesagt, bevor ich überhaupt das Drehbuch gelesen hatte. Mit Marie Kreutzer zu arbeiten, hat mich unheimlich gereizt. Das Besondere an ihr ist, dass sie den Menschen ins Gesicht blickt, wodurch das Gefühl entsteht, sie zu verstehen. Und natürlich war dann das Drehbuch ohnehin fantastisch.“
Das ORF-Format „Landkrimi“ geht also seinen erfolgreichen Weg weiter. Warum ist die Reihe so ein Hit beim Publikum? „Anders als etwa beim ,Tatort’, wo es schon so viele Parameter gibt, die erfüllt werden müssen, gibt man beim ,Landkrimi’ den Filmschaffenden so viel Freiraum. Das macht den Reiz für uns und auch fürs Publikum aus“, ist sich Kreutzer beim Interview mit der „Krone“ sicher. Altenberger ergänzt: „Es hat mit Identifikation zu tun. Man freut sich einfach, wenn man was sieht, was man kennt. Und der Rest von Österreich hat halt auch ein gespaltenes Verhältnis zu Wien – endlich sieht man mal was aus den anderen Bundesländern! Wien hat ja eh schon den ,Tatort’.“
Neue Fälle sind bereits in der Pipeline
Fans der Reihe können sich freuen: Im Dezember werden die Steiermark-Fälle „Steirerstich“ und „Steirerwahn“ ausgestrahlt, im Jänner werden „Tod in Tirol“ und „Schnee von gestern“, der erste Osttirol-Krimi, zu sehen sein. Ebenfalls bereits abgedreht ist der „Landkrimi“ aus Kärnten von Pia Hierzegger, der den blumigen Titel „Die Kuh, die weint“, trägt.
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