Ungewöhnliche Lösung
Asfinag für Luegbrücke mit Ö3 Verkehrsaward geehrt
Bei der Verleihung der Ö3 Verkehrsawards in Wien wurde am Dienstag auch ein Tiroler Projekt der Asfinag ausgezeichnet. Die besondere Verkehrsführung, die die altersschwache Luegbrücke entlasten soll, wurde als „Idee des Jahres“ geehrt.
Dass der Neubau der Luegbrücke auf der Brennerautobahn so schnell nicht abgeschlossen sein wird, ist längst bekannt. Die täglich über sie rollenden Schwerfahrzeuge setzen der maroden Brücke zusätzlich zu. So sehr, dass der Verkehr über das 55 Jahre alte Bauwerk nicht einmal das ganze Jahr zweispurig geführt werden darf. Um die Brücke an Tagen der Zweispurigkeit so effizient wie möglich zu nutzen und sie gleichzeitig nicht noch stärker zu belasten, gilt nach einer Testphase im August 2024 seit Jänner 2025 durchgängig: Lkw und Busse fahren links (also in der Brückenmitte), Autos fahren rechts, sprich: außen.
Für das Team des Ö3 Verkehrsawards ist das die „Idee des Jahres“. Sie lobt den unkonventionellen Ansatz auch wegen der begleitenden Kommunikation und der Abwicklung vor Ort, zu der technische Systeme sowie zehn bis zwölf Mitarbeiter beitragen. So sei sogar zu Pfingsten eine Verkehrsführung ohne Staus gelungen.
Lebensretter und Einsatzkräfte vor den Vorhang
Der Verkehrsaward wurde noch in vier anderen Kategorien vergeben. Als „Ö3ver des Jahres“ wurden Marlene Sapotnik und Alexander Goriupp, Mitarbeiter eines steirischen Energieversorgers, geehrt. Sie hatten im November 2024 einen Mann aus einem brennenden Unfallwrack gerettet.
Die Awards für die Einsatzhelfer des Jahres sicherten sich das Bezirkspolizeikommando Zell am See für die Verkehrsführung bei der Ski-WM in Saalbach, die Ortsfeuerwehr Rankweil für ihren Einsatz bei einem Unfall mit einem E-Bus und der Niederösterreichische Straßendienst für seinen Einsatz beim Hochwasser 2024.









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