Di, 18. September 2018

Studie "belegt"

15.12.2013 16:01

Gollum unterlag Hobbits wegen Mangels an Vitamin D

Zu wenig Sonnenlicht und ungesunde Ernährung ist des Bösewichts Untergang. So lassen sich die Ergebnisse einer am Sonntag veröffentlichten Studie zur Herr-der-Ringe-Saga von J.R.R. Tolkien zusammenfassen. Demnach haben Gollum und Co. den Kampf gegen die Hobbits aus einem eher banalen Grund verloren: wegen eines Mangels an Vitamin D.

Es ist eine Studie mit einer gehörigen Prise Humor, die der Arzt und Wissenschaftler Nicholas Hopkinson vom renommierten Londoner Imperial College nun rechtzeitig zum Kinostart des zweiten Hobbit-Films vorgelegt hat. Gemeinsam mit seinem Sohn Joseph analysierte er die Ernährung und Lebensgewohnheiten der Hobbit-Figuren. Ihre Schlüsse veröffentlichten die beiden am Sonntag in der Weihnachtsausgabe des "Medical Journal of Australia".

Demnach waren Gollum - und auch die anderen Bösewichte der Tolkien-Bücher - nicht nur geschwächt, weil sie das Sonnenlicht mieden. Auch ihre ungesunde Ernährung, verfaultes Fleisch oder blinder Fisch, führten zu einer Mangelversorgung mit Vitamin D, so die Studienautoren. Die Folge: schwache Knochen und schwache Muskeln.

Hobbits profitierten von abwechslungsreicher Ernährung
Bilbo, der Held der Hobbit-Saga (und in weiterer Folge wohl auch sein Neffe Frodo in Der Herr der Ringe, Anm.), hingegen habe sich abwechslungsreich ernährt, schreiben die Forscher. In einer Pressemitteilung des Imperial College wird auf das reichhaltige Angebot von Himbeermarmelade, Schweinsterrine bis zu kaltem Huhn und eingelegtem Gemüse verwiesen, das der Hobbit seinen Gästen kredenzte.

Die "systematische Textanalyse" der Hobbit-Geschichten belege die These, dass der Triumph des Guten über das Böse zum Teil auf die schlechte Ernährung und fehlendes Sonnenlicht für die üblen Gestalten zurückzuführen sei, resümierten Hopkinson und sein Sohn. Hätte Gollum also öfters Gemüse gegessen und auch mal draußen gespielt, wer weiß, hätte er am Schluss des Fantasy-Epos doch wieder seinen "Schatz" in Händen halten dürfen.

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