Weniger Kabeln, aber dennoch sicherere Fahrzeuge: Mit dieser Vorgabe wird in der Fachhochschule Wiener Neustadt intensiv geforscht.
Airbags, Spurhalteassistent, Totwinkelüberwacher oder Kollisionswarner: In modernen Pkw steckt eine Vielzahl an Technik, die die Sicherheit für die Insassen massiv erhöhen soll. Bislang ist für die meisten dieser Funktionen ein eigenes Steuergerät nötig. Mehrere Dutzend können pro Fahrzeug verbaut sein. Die Folge: Viele Kabel, viel Wartungsaufwand, viele mögliche Fehlerquellen.
An der Fachhochschule Wiener Neustadt hat man sich mit dem Austrian Institute auf Technology (AIT) und dem Lichtsystem-Profi ZKW dieser Problematik angenommen. Mit dem Projekt „zoneZ“ will man die Autos sicherer machen, gleichzeitig aber die Komplexität im Fahrzeug reduzieren und die Software und Sensorik deutlich einfacher gestalten.
Wann der Prototyp auf der Straße zum Einsatz kommt, lässt sich noch nicht sagen. Aber es wird nur eine Frage der Zeit sein.
Projektleiter Wolfgang Wöber
Die Forscher arbeiten an einem Controller, der die Funktion vieler einzelner Steuergeräte übernimmt. Einen wichtigen Part nimmt die Künstliche Intelligenz ein. Durch die Fusion von Sensordaten aus Kamera, Radar und der Lasertechnologie LiDAR ist es bereits gelungen, in Echtzeit Rad- und Rollerfahrer sowie Fußgänger im Fahrzeugumfeld zuverlässig zu erkennen. „Die KI soll zukünftig eingreifen, wenn der Fahrer andere übersieht“, erklärt Projektleiter Wolfgang Wöber. Auch Studierende sind eingebunden, ein Dutzend wissenschaftliche Arbeiten dazu werden betreut.
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