Kurz vor Beginn
Verfassungsgericht verschiebt Wahl auf Malediven
Die Menschen in dem Urlaubsparadies im Indischen Ozean versuchen seit zwei Monaten, einen Präsidenten zu wählen. Die Abstimmung im September wurde vom Verfassungsgericht für ungültig erklärt, obwohl alle Beobachter sie als fair und frei bezeichneten. Den zweiten Versuch im Oktober verhinderte die Polizei in letzter Minute, weil die umstrittenen Vorgaben des Gerichts nicht erfüllt worden waren.
Im dritten Anlauf am Samstag erhielt der liberale Menschenrechtsaktivist Mohamed Nasheed die meisten Stimmen, verfehlte aber die absolute Mehrheit. Er soll in der Stichwahl gegen Abdulla Yameen antreten, einen Halbbruder des einstigen Autokraten Gayoom. Nasheed war 2012 aus dem Amt geputscht worden.
Amtszeit des Präsidenten endet am Montag
Unklar bleibt, was am Montag passiert, wenn die Amtszeit des Präsidenten Mohamed Waheed endet. Laut dem Nachrichtenportal "Haveeru" ordnete das oberste Gericht an, Waheed solle das Amt weiterführen, bis ein neues Staatsoberhaupt gefunden wird. Die Abgeordneten hatten sich hingegen dafür ausgesprochen, die Geschäfte dem Parlamentspräsidenten zu übertragen.












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