Es stand im Raum, dass es „Bobby“ und „Joe“ wegen eines Nachbarschaftsstreits an den Kragen gehen sollte. Jetzt gibt es endlich Entwarnung!
Nach dem „Krone“-Bericht über die Minischwein-Gebrüder „Bobby“ und „Joe“ (3) wurde Servus-TV vorstellig bei Stefanie Brugger und machte sich und der Öffentlichkeit ein Bild von den angeblich ach so argen Zuständen in einem Hinterhof in Purbach. Nach Drehschluss stand fest: Putzig sind sie, die zwei hundert Kilo schweren Rabauken, die aufs Wort folgen, stubenrein sind und gern an der Leine Gassi gehen. Und, auch wenn man es vor dem TV-Gerät nicht riechen kann: Es stinkt dort nicht, der Mist wird umgehend aufgeklaubt und in der Biotonne entsorgt.
Großer Streit unter Nachbarn
Begonnen hatte der Nachbarschaftsstreit kurz nach dem Einzug der Familie Brugger in das gemietete Einfamilienhaus. „Bobby“ buddelte in einem unbeobachteten Moment ein Loch unterm Zaun, stand plötzlich am Nebengrundstück und verrichtete vor den Augen der Besitzer sein großes Geschäft. Ja, klar, da hätten Andere auch was dagegen. Aber: Von „das kann einmal passieren“ keine Spur! Laut Brugger wurden wiederholt giftiger Efeu und schimmliges Brot rüber geschmissen, um die Steckdosen-Nasen zu vergiften.
Mini-Schweine keine Nutztiere
Und es trudelte ein Schreiben der Stadtgemeinde ein, in dem zu lesen war, dass die „Emissionen“ eine Geruchsbelästigung verursachten, die „über das örtlich zumutbare Maß“ hinausgingen. Außerdem seien die Mini-Schweine „eine Gefahr für den Maschendrahtzaun der Nachbarin“. Man räumte Brugger die Möglichkeit ein, ihre Parteienrechte wahrzunehmen – andernfalls würden die Tiere nach Ablauf der Frist weggebracht, im Notfall mithilfe der Bezirksverwaltungsbehörde. Die 41-Jährige teilte der Gemeinde verzweifelt, aber seriös mit: Der Grund liegt auf einem Mischgebiet, dort darf man Haustiere halten. Und: Mini-Schweine sind Haus- und keine Nutztiere.
Nicht zuletzt nach der Intervention des Amtstierarztes und einer Veterinärmedizinerin, die sich um „Bobby“ und „Joe“ kümmert, heißt es aus dem Büro von Bürgermeister Harald Neumayer (SPÖ): „Die Minischweine dürfen bleiben.“ Bedarf es einer schriftlichen Bestätigung?“ „Es gilt das Wort.“
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