15.10.2013 17:48 |

Fünf Verletzte

Schüler wollte "Massaker-Rekord" aufstellen

Ein 16-Jähriger hat bei einem Amoklauf in seiner Schule in Portugal fünf Menschen niedergestochen und zum Teil schwer verletzt, bevor die Polizei ihn stoppen konnte. Wie die Nachrichtenagentur Lusa am Dienstag berichtete, wollte der Schüler einen "Massaker-Rekord" aufstellen.

Der 16-Jährige hatte am Montagnachmittag in Massama rund zehn Kilometer nordwestlich der Hauptstadt Lissabon mit einer Explosion eine Panik in seiner Schule ausgelöst und die auf den Hof des Gymnasiums laufenden Schüler, Lehrer und Angestellten mit zwei großen Küchenmessern attackiert. Dabei verletzte er eine 40-jährige Schulangestellte und vier Schüler. Das am schwersten verletzte Opfer, ein ebenfalls 16-jähriger Bub, sei laut den behandelnden Ärzten mittlerweile außer Lebensgefahr.

Columbine-Massaker als Vorbild
Laut Polizei habe der Schüler bei seinem Amoklauf mindestens 60 Menschen töten wollen. Demnach hatte er den Plan für seinen "Massaker-Rekord" auf einem inzwischen sichergestellten Blatt Papier niedergeschrieben. Dabei nannte er den Behördenangaben zufolge den Amoklauf an der Columbine High School in Littleton im US-Bundesstaat Colorado als "Vorbild". Zwei Schüler hatten dort im Jahr 1999 13 Menschen und danach sich selbst getötet.

Der portugiesische Amokläufer habe den Behörden zufolge ebenfalls vorgehabt, sich das Leben zu nehmen, konnte aber festgenommen werden. Bei ihm stellte die Polizei dann u.a. vier Messer, Pfefferspray und leichten Sprengstoff sicher.

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