Riesige Enttäuschung

Der Ruf nach Lärmschutz bleibt weiter unerhört

Niederösterreich
23.05.2025 13:00

Betroffene Bürger in Tulln müssen weiter auf seit Jahren erhoffte Wände an der S 5 warten. Die Grenzwerte seien nämlich knapp zu niedrig, wie ihnen nun bei einer Versammlung gesagt wurde.

Mit großen Hoffnungen waren lärmgeplagte Bürger aus den Tullner Katastralgemeinden Neuaigen, Mollersdorf und Trübensee in die Versammlung zu Beginn der Woche gegangen. Sie hatten gehofft, dass ihr jahrelanger Wunsch nach einem besseren Lärmschutz an der S 5 endlich erhört wird. Doch daraus wird vorerst weiter nichts.

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Wenige Kilometer entfernt fließen Millionen in die Verbreiterung einer Tierquerung. Das ist für die Leute unverständlich.

FPÖ-Stadtrat Andreas Bors

Riesige Enttäuschung
Die ASFINAG teilte dort mit, dass die dafür notwendigen Grenzwerte – wenn auch nur knapp – nicht erreicht werden. Die Enttäuschung ist freilich riesig, schließlich hatten die Anrainer gehofft, dass die Maßnahmen bei der für 2026 geplanten Sanierung genau dieses Abschnitts der Schnellstraße ebenfalls gleich umgesetzt werden.

„Wenn behauptet wird, dass der Lärmpegel nicht hoch genug ist, dann ist das ein Schlag ins Gesicht für alle Betroffenen“, ärgert sich FPÖ-Stadtrat Andreas Bors. Er sieht daher die Stadtgemeinde selbst gefordert. „Schließlich schafft es auch eine Gemeinde wie Grafenwörth“, so Bors.

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