Tragödie in Queensland
100.000 Tiere nach Flutkatastrophe ertrunken
In dem von Viehzucht geprägten Outback des australischen Bundesstaates Queensland wurde eine Fläche von der Größe Frankreichs überflutet. 100.000 Nutztiere sind ertrunken oder wurden weggeschwemmt.
Nach ungewöhnlich heftigen Regenfällen in der vergangenen Woche waren Flüsse in dem üblicherweise trockenen östlichen Bundesstaat über die Ufer getreten.
500.000 Quadratkilometer betroffen
Die Überschwemmungen erstreckten sich über eine Fläche von etwa 500.000 Quadratkilometern. Laut der landwirtschaftlichen Interessenvertretung könnten einige Höfe fast ihren gesamten Viehbestand verloren haben.
Bilder aus dem überschwemmten Queensland:
„Wir gehen davon aus, dass die Zahlen weiter steigen werden“, erklärte der Landwirtschaftsminister des Bundesstaates, Tony Perrett.
Weiterer Regen angekündigt
Meteorologen warnen vor weiteren Regenfällen. „Wir haben aktuell mehrere Flutwarnungen in weiten Teilen von Queensland“, erklärte etwa Wetterexperte Dean Narramore.
Einige Städte maßen laut australischer Meteorologiebehörde in der vergangenen Woche Regenfälle im Umfang der sonst in einem ganzen Jahr üblichen Niederschlagsmenge.

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