Flugzeugabsturz in D

Treibstoffmangel war offenbar Absturzursache

Ausland
30.08.2013 15:54
Drei Tage nach dem Absturz eines Kleinflugzeugs im nordrhein-westfälischen Fröndenberg mit fünf Toten und drei Verletzten dürften die Ermittler die Absturzursache gefunden haben. Die Tanks der Maschine seien demnach vollständig leer gewesen. Der Treibstoffmangel habe wahrscheinlich zu einem Aussetzen des Motors geführt, teilten am Freitag Staatsanwaltschaft und Polizei mit.

Die einmotorige Maschine vom Typ Piper mit acht Personen an Bord war am vergangenen Dienstag auf eine Wiese an der Ruhr nur wenige Kilometer vom Zielflugplatz Arnsberg-Menden gestürzt. Nach dem Aufprall überschlug sich die Maschine und wurde völlig zerstört.

Neben dem erfahrenen 59-jährigen Piloten starben eine 72-Jährige, ihr 15 Jahre alter Enkel und ihre 34-jährige Tochter sowie deren fünf Jahre alter Sohn. Drei weitere Kinder der 34-Jährigen überlebten den Absturz. Ihre 16 Monate alte Tochter schwebt weiterhin in Lebensgefahr.

Gerüchte um Motorprobleme beim Start
Augenzeugen hatten berichtet, kurz vor dem Absturz ungewöhnliche Geräusche aus der Piper vernommen zu haben. Gerüchte, dass es schon beim Start des Flugzeugs Motorprobleme gegeben hätte, wurden bisher nicht bestätigt.

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