In Salzburgs kleinstem Bezirk tankt man teurer – und das seit Jahren. Das ließen die Lungauer nicht auf sich sitzen und wandten sich an die „Krone“. Man wollte eine Prüfung der Wettbewerbsbehörde, ob die hohen Preise gar kartellrechtlich relevant sind...
Was die Lungauer aber eigentlich wollten, waren faire Preise an den Zapfsäulen. Diese haben sich in den vergangenen Jahren nach unten angepasst. Diesel ist günstiger als noch vor zwei Jahren. Benzin ist weiter teurer.
Auf alle Fälle betonten die 15 Lungauer Bürgermeister immer wieder, dass man diese Wucherpreise nicht kampflos hinnehmen würde. Darum hat sich die Wettbewerbsbehörde eingeschaltet.
Diese lässt ausrichten: „Die Bundeswettbewerbsbehörde erhielt mehrere Beschwerden wegen erhöhter Spritpreise im Lungau. Die Wettbewerbsbehörde ermittelte vertieft und führte mehrere Analysen im regionalen Tankstellenmarkt durch.“ Die Ergebnisse der Überprüfung werden nun mit Spannung erwartet. Am morgigen Freitag ist es soweit: Bei einem Pressegespräche werden die Resultate veröffentlicht.
Lief im Lungau alles mit rechten Dingen zu? Gab es gar Preisabsprachen? Oder gibt es eine gute Begründung für den Lungauer Tankstellen-Wucher? Was jedoch wirklich zählt ist: Werden die Lungauer irgendwann die gleichen Preise an den Zapfsäulen haben, wie der Rest von Salzburg? JHK
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