Auf eine durchaus erfolgreich gelaufene heurige Ausgabe blicken die Veranstalter der Rauriser Literaturtage zurück: 3000 Menschen kamen zum Zuhören und Zusehen. Das sind 500 mehr als im Vorjahr.
Im Mittelpunkt des mehrtägigen Festivals stand heuer das Motto „Konfliktfelder“. Die dazu eingeladenen Autoren und ihre Bücher beschäftigten sich aus verschiedenen Blickwinkeln mit dem Thema.
Ein Gänsehautmoment der 54. Ausgabe der Rauriser Literaturtage: Dem abgängigen Literat Bodo Hell wurde mit extra Veranstaltung gedacht. Hell erhielt 1972 den ersten Rauriser Literaturpreis. In den folgenden Jahren trat er weitere 13 Mal im Rahmen der Rauriser Literaturtage auf.
Zum Abschluss der Rauriser Literaturtage stand noch ein großer Name auf der Bühne: Erfolgs-Autor und Bachmann Preisträger Franzobel las über die Geschichte des amerikanischen Polarforschers Robert Peary– eine Geschichte, die das Verhältnis der USA und Grönland beleuchtet.
Die 54. Ausgabe des Festivals besuchten auch heuer wieder viele Studierende von verschiedenen österreichischen Universitäten. Diese haben bereits seit Längerem eine Partnerschaft mit den Rauriser Literaturtage. Die Kooperation wurde heuer offiziell verlängert.
Nächstes Jahr finden die Rauriser Literaturtage vom 25.-29. März statt.
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