Nicht erst seit der Kärntner Windkraftbefragung ist klar, dass sich die Energiezukunft Österreichs in einem Spannungsfeld zwischen Natur- und Klimaschutz befindet. Eine teils übervorsichtige Informationspolitik der Energiekonzerne trifft dabei auf eine immer misstrauischere Bevölkerung.
Für die einen waren die 51,55 Prozent für ein Windkraftverbot in Kärnten ein „deutliches Signal“, für andere ein „sehr knappes Ergebnis“, manche sprachen sogar von einem „Schock wie nach dem Brexit“. Auf jeden Fall rückte die umstrittene Windkraftbefragung ein Thema der Energiewende ins Rampenlicht: Wie sichtbar muss oder darf die Strominfrastruktur sein, wie groß die Einschnitte in Natur und Landschaft?
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