Bei Razzia
Mexiko: Entführungsopfer in Massengrab entdeckt
Die Entführung von zwölf jungen Leuten (siehe Bild 3) mitten im Zentrum von Mexiko-Stadt hatte die Öffentlichkeit schockiert (siehe Infobox). Die 16- bis 34-jährigen waren an einem Sonntag in der Früh aus einer Bar in der Innenstadt gezerrt und in Autos weggebracht worden. Der Fall sorgte für Aufsehen, weil die Hauptstadt im Vergleich zu anderen Gebieten Mexikos als relativ sicher gilt.
Ermittler gehen davon aus, dass hinter der Tat der Konflikt zwischen zwei kleinen Drogenbanden steckt. Bürgermeister Miguel Angel Mancera erklärte dagegen, es handle sich um einen einfachen Vermisstenfall ohne Verbindung zum Drogenhandel.
Massengrab bei Razzia zufällig entdeckt
Das Massengrab war am Mittwoch entdeckt worden. Ermittler durchsuchten während einer Razzia eine Ranch im bergigen Naturpark Rancho La Mesa, rund 30 Kilometer südöstlich der Hauptstadt, nach Waffen. Dabei fiel den Beamten ein Stück betonierte Fläche auf. Darunter befand sich das Massengrab.
Entführungen und Morde sind sonst vor allem im unruhigen Norden des Landes verbreitet, wo rivalisierende Drogenkartelle um die Kontrolle der lukrativen Schmuggelrouten in die USA kämpfen.
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