Der aktuelle kulinarische Vorstoß des Haubenkochs aus Purbach schmeckt nicht jedem. Für sein im Netz gepostetes Video wird er derzeit stark kritisiert.
Geschmäcker sind verschieden. Das beweist aktuell Haubenkoch Max Stiegl vom Gut Purbach. Er hat im Internet ein Video hochgeladen, in dem er mit einem toten Biber zu sehen ist und erklärt, was er aus dem Tier alles zubereiten wird – beispielsweise eine Suppe aus dem Schwanz oder ein Biberhirn-Omelett. Die Verarbeitung des fast 50 Kilo schweren Nagetiers erfolge rein für den Privatgebrauch, betont der Spitzengastronom dabei.
„Geregelter Abschussplan“
Dieses „Gustostückerl“ blieb wenig überraschend nicht ohne Resonanz. Stiegl erhielt Anfragen, warum er ausgerechnet einen süßen Biber verkoche. Er verteidigte sein Vorgehen daraufhin: „Wir regen uns nicht auf, wenn die Hühner aus Kasachstan importiert werden oder die Avocados von irgendwo, aber der Biber hat für Aufsehen gesorgt.“ Da es so viele Biber gebe, sei er dafür, dass ein geregelter Abschussplan für die Tiere erstellt werde „und dass man die dann auch verwerten kann.“ Denn es habe keinen Sinn, ein Tier zu erlegen und anschließend zu entsorgen.
Ein Hoch auf den Biber.
Spitzenkoch Max Stiegl
Es ist nicht da erste Mal, dass sich Stiegl für mehr Biber auf der Speisekarte starkmacht. Schon in der Vergangenheit hat er mit Aussagen in diese Richtung für Aufsehen und kulinarische Debatten gesorgt.
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