Die US-Regierung unter Donald Trump entlässt noch mehr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Behörden. Diesmal geht es um über 1000 Mitarbeitende der renommierten Wissenschaftseinrichtung NOAA. Auch bei NASA werden Stellen gestrichen. Expertinnen und Experten schlagen Alarm.
Bei der Wetter- und Ozeanografiebehörde NOAA sollen US-Medienberichten zufolge nach vorherigen Kürzungen noch einmal mehr als 1.000 Jobs gestrichen werden. Das sei ein Zehntel aller Mitarbeitenden. Dieser massive Stellenabbau wird Folgen haben, warnen Expertinnen und Experten.
„Es sind die ersten Schritte zur Ausrottung“, findet etwa der ehemalige NOAA-Chef Rick Spinrad deutliche Worte. „Es gibt keine Möglichkeit, diese Art von Kürzungen vorzunehmen, ohne die Aufgabenbereiche zu streichen oder stark zu beeinträchtigen“, macht er gegenüber der Associated Press klar.
Die Trump-Regierung ordne außerdem die Kürzungen an, ohne genauere Anweisungen zu geben. Das mache die ganze Sache noch schlimmer, meint Spinrad. Auf der Webseite der Behörde wurde „aufgrund von Entlassungen“ bereits vor längeren Bearbeitungszeiten von Anfragen gewarnt.
Auch der ehemalige NOAA-Chefwissenschaftler Craig McLean ist besorgt. Die Wettervorhersagen würden sich durch den Stellenabbau verschlechtern und „die Menschen werden das sehr schnell zu spüren bekommen“, meint er. Das werde zum Beispiel auch die Fangmöglichkeiten der kommerziellen Fischer einschränken, so seine Befürchtung.
NASA entlässt 23 Mitarbeitende
Auch bei einer zweiten Wissenschaftsbehörde gibt es wie berichtet Entlassungen: der US-Raumfahrbehörde NASA. „Um unsere Belegschaft zu optimieren und in Übereinstimmung mit einer Anordnung beginnt die NASA mit einer phasenweisen Herangehensweise an eine Reduktion der Belegschaft“, teilt die Raumfahrtbehörde mit. Insgesamt 23 Mitarbeitende seien betroffen, darunter die leitende Wissenschaftlerin der Behörde, Katherine Calvin.
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