Nach Anschlagsangst

Mehrere US-Botschaften im arabischen Raum geöffnet

Ausland
11.08.2013 14:45
Nach ihrer Schließung wegen einer Terrorwarnung haben mehrere US-Vertretungen im arabischen Raum am Sonntag ihre Arbeit wieder aufgenommen. So öffneten beispielsweise die US-Botschaften in der libyschen Hauptstadt Tripolis und in Abu Dhabi sowie das Konsulat in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten. Die Botschaft im Königreich Bahrain soll ab Montag wieder geöffnet sein.

In Saudi-Arabien bleiben die Botschaft in der Hauptstadt Riad sowie die Konsulat in Jeddah und Dhahran noch bis Mittwoch geschlossen, die Botschaft im Emirat Katar bleibt bis Donnerstag zu. Bis auf Weiteres werden auch die US-Botschaft in der jemenitischen Hauptstadt Sanaa und das Konsulat in der pakistanischen Metropole Lahore geschlossen bleiben.

Schließung aus Angst vor Anschlägen
Die US-Regierung hatte am 4. August zahlreiche Vertretungen aus Furcht vor Anschlägen geschlossen. Als besonders kritisch wurde die Lage zum Ende des Fastenmonats Ramadan im Jemen eingestuft, wo unter anderem auch Deutschland, Frankreich und Großbritannien ihre Botschaften schlossen.

Österreich ist durch keine eigene Botschaft im Jemen vertreten. Seitens des Außenministeriums gilt eine Reisewarnung für den ganzen Jemen. Allen Österreichern werde die Ausreise "dringend empfohlen", heißt es auf der Homepage des Außenministeriums.

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