Mehrere Beschuldigte
USA: Erste Anklagen nach Anschlag in Bengasi
Khattalah soll persönlich am Anschlag auf die US-Einrichtung beteiligt gewesen sein. Dieser soll sich jedoch bereits zu den Vorwürfen geäußert und seine Unschuld beteuert haben, berichtete die "New York Times" am Dienstag.
Islamisten-Führer will Retter gewesen sein
Bereits im Oktober hatte die US-Zeitung unter Bezugnahme auf den Islamisten-Führer geschrieben, dieser sei zwar während des blutigen Zwischenfalls vor Ort gewesen, hätte aber laut eigenen Angaben keine Rolle bei dem Angriff gespielt. Demnach soll Khattalah erst nach der Attacke die Räumlichkeiten des Konsulats betreten haben, um einheimische Angestellte zu retten.
Bei dem Angriff am 11. September 2012 kamen der US-Botschafter Christopher Stevens und drei weitere Diplomaten ums Leben. Erst Tage später stufte die US-Regierung den Zwischenfall als Terrorattacke ein. Als Auslöser galt zunächst eine spontane Demonstration wütender Muslime gegen ein in den USA produziertes islamfeindliches Video.
Regierung Obama nach Angriff schwer unter Beschuss
Die damalige UN-Botschafterin Susan Rice geriet unter heftige Kritik und musste auf den Posten des US-Außenministers verzichten. Die Opposition warf ihr vor, die Öffentlichkeit zunächst falsch informiert und den Terrorakt heruntergespielt zu haben. Die Republikaner und mehrere Kritiker warfen US-Präsident Barack Obama vor, nicht genug zur Klärung der Attacke zu unternehmen.
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