Eisbullen starteten mit 3:2-Sieg gegen Ungarn ins Play-off-Viertelfinale (best of seven). Trainer Oliver David konnte erstmals aus dem Vollen schöpfen. Center Benji Nissner traf doppelt. Die Special Teams gaben am Ende den Ausschlag.
Darauf musste Eisbullen-Trainer Oliver David bis zum Viertelfinalstart gegen Fehervar warten: Erstmals in dieser Saison (59. Pflichtspiel) aus dem Vollen schöpfen. Oder wie Klub-Manager Helmut Schlögl sagte: „Zum ersten Mal mit der vollen Kapelle.“ Was bedeutete: Auer nur 13 Stürmer, Wimmer, Krening, Schreier auf der Tribüne.
Von wo sie ihre Truppe gut starten, Nissner bereits nach fünf Minuten zur Führung abstauben sahen – Gäste Goalie Reijola war der Puck durchgerutscht. Die Ungarn kamen in der Folge aber zu gefährlichen Abschlüssen, verfehlten vor der ersten Pause das Tor dreimal nur haarscharf.
Übers 2:0 – erneut Nissner, nach 18 Sekunden Powerplay zum Mitteldrittelstart – konnten sich die Bulls nicht lange freuen. Nach nur 21 Sekunden klingelte es bereits auf der anderen Seite: Erdely auf und davon, Goalie Tolvanen verladen – 1:2.
Danach hatten beide Teams starke Phasen. Salzburg, in den bisherigen vier Saisonduellen siegreich, ließ gute Chancen aus. „Uns hielt unser Penaltykilling im Spiel, dazu machte Goalie Tolvanen wichtige Saves und dann schlugen wir im Powerplay zu“, erzählte David die Geschichte des Spiels.
Das 3:1 war vom Reißbrett gekommen: Murphy auf Raffl, der mit der Rückhand weiterleitete – und Schneider vollstreckte. Die Paradelinie sorgte wieder einmal für alle Treffer. „Das erste Spiel ist das schwierigste, wenn du den Gegner gepickt hast“, war Benji Nissner, der seinen sechsten Saison-Doppelpack ablieferte, über den Auftaktsieg recht happy. Das Gäste-2:3 fiel erst vier Sekunden vor der Sirene.
Eine im ICE HL-Play-off noch nicht gesehene Torflut gab es in Linz: Die Grazer gewannen mit 9:6. „Planmäßige“ Siege fuhren KAC und Bozen ein.
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