Ein Zeuge meldete am Montagnachmittag einen Lawinenabgang am Pongauer Gamskarkogel (2.467 m) und dass er „etwas Schwarzes in der Lawine“ gesehen hat. Ein Großeinsatz war die Folge.
„Zwei Hubschrauberteams, vier Hundeführer der Bergrettung und 26 Bergretter aus Bad Hofgastein, Großarl und Hüttschlag eilten in den Einsatz. „Die Situation war unklar. Der Handyempfang in diesem Gebiet ist sehr schlecht und wir wussten nicht, wo genau die Lawine abgegangen war“, sagt Gerhard Kremser, der Pongauer Bezirksleiter der Bergrettung. „Das Rettungshubschrauberteam entdeckte schließlich den Lawinenkegel auf etwa 2.200 Metern Höhe.“
Hundeführer der Bergrettung wurden durch das Polizeihubschrauberteam Libelle an Bord genommen und gemeinsam mit den Flugrettern suchten diese mit Hunden und LVS-Geräten den Lawinenkegel ab. Verschüttete wurden keine gefunden.
Gegen 16.30 Uhr meldete sich schließlich der Verursacher der Lawine bei den Einsatzkräften, als er im Tal wieder Mobilfunkempfang hatte. Der Einsatz wurde daraufhin beendet.
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.