Wasserrohr geborsten
Stadtteil von Detroit steckt in 50-cm-Eisschicht
Stellen Sie sich vor, Sie wachen am Morgen auf und stellen fest, dass Ihr ganzes Viertel nicht nur überflutet, sondern auch eingefroren ist. Genau das ist in Detroit im US-Bundesstaat Michigan passiert, nachdem dort eine 137 Zentimeter dicke Hauptwasserleitung geplatzt war.
Das fast 100 Jahre alte Wasserrohr sei im Südwesten der Stadt gegen 4 Uhr Morgens geplatzt und habe zu massiven Überschwemmungen geführt, so der Bürgermeister Mike Duggan. Bei Temperaturen von bis zu minus 21 Grad verwandelten sich die ausgetretenen Wassermassen binnen kurzer Zeit in eine bis zu 50 Zentimeter dicke Eisschicht, von der Fahrzeuge und Häuser eingeschlossen wurden (siehe Video oben).
Autos bis zu den Radkästen eingefroren
Videos zeigen Autos, die bis zu den Radkästen eingefroren und zusätzlich mit Schnee bedeckt sind. Die Straßen in dem Viertel sehen aus wie ein gefrorener Fluss. The Wheather Channel (TWC), ein US-Anbieter von Wettervorhersagen und wetterbezogenen Nachrichten, berichtet, dass das Hauptwasserrohr wohl infolge der tiefen Temperaturen geborsten sei.
Laut dem Sender CNN befinden sich in der Überschwemmungszone fast 400 Häuser. Einige ihrer Bewohner beschlossen, ihre Schlittschuhe zu schnüren und das Eis zum Eislaufen zu nutzen.
Die derzeit herrschende eisige Kälte hat auch den Michigansee im Nordosten der USA – er gehört zu den fünf Großen Seen Nordamerikas – teilweise zufrieren lassen. Der See, der flächenmäßig größer ist als die Schweiz, grenzt an die US-Bundesstaaten Indiana, Illinois, Wisconsin und Michigan.
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