Besatzung gerettet
Frachter vor der Küste Neufundlands gestrandet
Vor der Westküste Neufundlands in Kanada ist ein riesiges Containerschiff gestrandet. Als die Küstenwache die 20-köpfige Besatzung rettete, schlugen hohe Wellen gegen den Frachter. Eine Seilwinde musste eingesetzt werden.
Das Containerschiff hatte einen Stromausfall bei einem Sturm der Stärke zwölf gemeldet. Die Wellen waren zu dem Zeitpunkt bis zu sechs Meter hoch. Die Besatzung konnte deshalb keinen Anker werfen, das Schiff lief am Samstagmorgen von Lark Harbour auf Grund.
Drei Tage später wurde jetzt gemeldet, dass die 20 Besatzungsmitglieder mit einem Hubschrauber von Bord geholt werden konnten. Sie seien bei dem Vorfall unverletzt geblieben. Die Rettung war dramatisch, da weiterhin hohe Wellen gegen den Frachter schlugen.
Hier sehen Sie ein Video von dem Rettungseinsatz.
Videoaufnahmen zeigen starken Wind und dass das Schiff auf die Seite bewegt wird. Der Himmel ist grau und trüb.
Nun soll das Schiff, das unter der Flagge Liberias fährt, geborgen werden. Die Ursache und das genaue Ausmaß des Schiffsunglücks sind noch unklar. Der Frachter war auf dem Weg von Montreal nach Corner Brook in Neufundland.
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