„Austronaut“ Franz Haider (62) aus Niederösterreich ist ein Jahr nach seinem Flug in den Weltraum noch immer von den Eindrücken überwältigt. Das Ticket bei Virgin Galactic soll sich voll ausgezahlt haben ...
Ganz bescheiden und völlig geerdet zeigt sich Weltraum-Tourist Franz Haider (62) beim Gespräch mit der „Krone“. Ein Jahr nach seinem wohl größten Abenteuer – er flog um ein kleines Vermögen mit Virgin Galactic in den Orbit – blickt er nach wie vor höchst positiv auf diesen „Meilenstein“ zurück: „Der Blick auf den Planeten war unbeschreiblich. Die Atmosphäre, als pulsierender und blau glänzender Gürtel, hat mir wirklich den Atem geraubt. Diese Bilder vergisst man niemals“, erzählt Haider.
Kleines Vermögen öffnete viele Türen
Über die Kosten spricht der ehemals höchst erfolgreiche Unternehmer nicht allzu gern, nur soviel sei gesagt: „Das Ticket war jeden Cent wert. Allein die exklusiven Einladungen haben mir viele Türen geöffnet. Ich mein, man trifft Persönlichkeiten wie etwa Buzz Aldrin (Anm.: zweiter Mensch auf dem Mond) & Co. auch nicht alle Tage.“ Haider ist überzeugt, dass es bald wieder einen rot-weiß-roten Weltall-Touristen geben wird. Sein verschmitztes und wissendes Lächeln spricht Bände.
Für die Zukunft hat sich der Vater eines erst vierjährigen Sohnes noch viel vorgenommen. Die Antarktis sei beispielsweise ein erklärtes Ziel des „Waldviertler Raumfahrers“. Indes genießt er die Zeit mit seinen Liebsten in der Heimat oder auch seinem Ferienhaus in Florida (USA).
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