390 Menschen flohen

Sauna in Flammen: Brandursache wurde geklärt

Kärnten
23.01.2025 17:03
Porträt von Kärntner Krone
Von Kärntner Krone

Großeinsatz der Feuerwehren am Mittwochabend: In einem Sporthotel am Nassfeld brach ein Feuer aus. 390 Gäste mussten sich ins Freie retten und wurden von den Einsatzkräften in ein Ausweichquartier gebracht. Der Brand konnte rasch eingedämmt werden.

Es ist Mittwochabend, 23.15 Uhr: Am Nassfeld heulen die Sirenen. Denn nur wenige Momente zuvor geriet im Keller eines Jugendsporthotels eine Sauna in Brand. Sofort wurde das Feuer von dem 71-jährigen Hotelbetreiber über die hausinterne Brandmeldeanlage erkannt, wodurch auch sofort der Hausalarm ausgelöst wurde. „Der Hotelbetreiber und zwei seiner Gäste begannen sofort mit einem Handfeuerlöscher einen ersten Löschangriff“, heißt es seitens des Bezirksfeuerwehrkommandos Hermagor.

Gäste müssen evakuiert werden
Auch die Feuerwehren werden sofort verständigt. Währenddessen haben auch alle Gäste und Angestellten das Haus verlassen. Die 390 Personen wurden während des Feuerwehreinsatzes in Reisebussen und in einer Sporthalle untergebracht. „Fünf Personen wurden vom Roten Kreuz vor Ort wegen gesundheitlicher Beschwerden zur weiteren Untersuchung in das LKH Villach gebracht“, heißt es seitens der Landespolizeidirektion Kärnten.

(Bild: FF Tröpolach)
(Bild: FF Tröpolach)
(Bild: FF Tröpolach)
(Bild: FF Tröpolach)
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle.
Die Feuerwehr brachte den Brand rasch unter Kontrolle.(Bild: Bezirksfeuerwehrkommando Hermagor)

Die Feuerwehren Tröpolach, Rattendorf, Watschig, Mitschig, Hermagor und Waidegg konnten das Feuer im Keller rasch löschen. Die evakuierten Personen konnten nach gut zwei Stunden wieder zurück in ihre Zimmer.

Brandursache wurde geklärt
Die durchgeführte Brandursachenermittlung durch das Landeskriminalamt, dem Bezirksbrandermittler des Bezirks Hermagor und der Brandverhütungsstelle Kärnten ergab, dass der Brand vermutlich aufgrund von Strahlungshitze verursacht wurde. Das Feuer entfachte sich im Bereich eines elektrisch betriebenen Saunaofens, wobei die Schadenssumme noch nicht bekannt ist. Weitere Erhebungen werden vom Landeskriminalamt Kärnten geführt.

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