Meeting ohne Lösung

Athen: Regierung wegen Rundfunks weiter zerstritten

Ausland
19.06.2013 21:21
Die Regierungskrise in Griechenland wegen des Streits um die Schließung des staatlichen Rundfunks (ERT) ist noch nicht beigelegt. Ein Krisentreffen der Chefs der drei Koalitionsparteien ging am Mittwochabend ohne konkretes Ergebnis zu Ende. Immerhin: Das Regierungsbündnis aus Konservativen, Sozialisten und der Demokratischen Linken hält vorerst, am Donnerstag ist ein weiteres Treffen geplant.

Bei dem für Donnerstagabend anberaumten Gespräch werde es "definitiv eine Lösung geben", sagte der Sozialist Evangelos Venizelos (links im Bild) nach dem ergebnislosen Treffen am Mittwoch. Der Chef der Demokratischen Linken, Fotis Kouvelis (Mitte), sagte: "Unser Ziel ist, dass das Fernsehen wieder normal funktioniert." Die Koalition müsse neu definiert werden und sich neue Ziele setzen.

Ausgelöst hatte die neuerliche Krise der konservative Ministerpräsident Antonis Samaras (rechts), als er vor gut einer Woche ohne die Zustimmung der Koalitionspartner die ERT-Schließung verfügte (siehe Infobox).

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