Die S8 sollte die staugeplagte B8 durch das Marchfeld entlasten. Doch die Pläne wurden erst von einem geschützten Vogel ausgebremst, kamen durch das Klimaministerium ins Schleudern – und donnerten dann gerichtlich vollends gegen die Wand. Nach Kritik an den Grünen meldet sich nun ein Vertreter der Öko-Partei aus Niederösterreich zu Wort. Und er hat eine überraschende Botschaft.
Das gerichtliche Aus für die Marchfeld-Schnellstraße sowie die daraufhin von der „Krone“ enthüllten Jubelmails aus dem Klimaministerium sorgten zuletzt für reichlich Debatten. Und einen Frontalangriff von ÖVP und FPÖ auf die grüne Noch-Ressortchefin. Nun meldet sich mit Georg Ecker ein Vertreter der Öko-Partei aus Niederösterreich zu Wort.
Regionale Umfahrungen lassen sich viel schneller bauen und versiegeln weniger Boden. Es muss nicht immer gleich eine Autobahn sein.
Georg Ecker, Landtagsmandatar der Grünen
Umfahrung ja, Autobahn nein
Zwar verteidigt es in seiner Stellungnahme auch nicht unbedingt die kritisierte Leonore Gewessler, er lässt aber seinerseits eine Retourkutsche vom Stapel. Für ihn sei es nämlich die schwarz-blaue Riege, die Ideologie vor Vernunft stelle: „Statt auf den ewiggestrigen Plänen zur S 8 zu bestehen, sollten die Verantwortlichen endlich kleinräumige Lösungen forcieren“, sagt der Weinviertler.
Die klassische Ortsumfahrung würde die B 8 ebenso entlasten, aber Umwelt und das Börsl der Steuerzahler schonen.“ Er fordert Verkehrslandesrat Udo Landbauer auf, endlich grünes Licht für Alternativplanungen zu geben.
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