Die Tipps von Dreifach-Olympiasieger Matthias Mayer, der bei der Europacupabfahrt in Zauchensee als Vorläufer ein „Renncomeback“ gab, müssen gut gewesen sein. Auch für die beiden Vorarlbergerinnen Leonie Zegg und Victoria Olivier, die mit den Rängen drei und vier ihre besten EC-Ergebnisse in der Abfahrt einfahren konnten.
„Am meisten freut es mich, dass ich mit Vici zur Siegerehrung darf“, strahlte Leonie Zegg, nachdem sie am Mittwoch bei der Europacupabfahrt in Zauchensee als Dritte ihr erstes EC-Podest einfahren und mit der viertplatzierten Victoria Olivier bei der Präsentation der ersten sechs feiern konnte.
„Dabei bin ich eigentlich gar keine Partymaus“, gestand die 20-jährige Lecherin, die auf der Kälberlochpiste nur den Kärntnerinnen Nadine Fest und Carmen Spielberger den Vortritt lassen musste. „Ich hätte nicht geglaubt, dass es so rasch nach meiner Verletzung wieder so gut funktioniert“, sagte die Head-Pilotin, die sich im April 2024 das Innenband gerissen, auf Anraten von Medalp-Kniespezialistin Katja Tecklenburg aber auf eine OP verzichtet hatte.
Kampfansage von Olivier
Die Freude war auch bei Olivier groß, die als Vierte ihr bestes EC-Abfahrtsresultat holte. „Mit der Steigerung vom Training zum Rennen bin ich sehr zufrieden“, erklärte Vici, die am Mittwoch auch die Führung in der Europacupgesamtwertung von Janine Schmitt (Sz) übernehmen konnte.
„Ich habe allerdings auch gesehen, dass im obersten und untersten Abschnitt noch einiges mehr möglich ist.“ Eine klare Kampfansage für die zweite Abfahrt von Zauchensee am Donnerstag...
Da dieser Artikel älter als 18 Monate ist, ist zum jetzigen Zeitpunkt kein Kommentieren mehr möglich.
Wir laden Sie ein, bei einer aktuelleren themenrelevanten Story mitzudiskutieren: Themenübersicht.
Bei Fragen können Sie sich gern an das Community-Team per Mail an forum@krone.at wenden.