Jubel in Zauchensee! Bei der ersten von zwei Europacupabfahrten führte die Kärntnerin Nadine Fest einen rot-weiß-roten Vierfach-Triumph an. Direkt dahinter landete ihre Landsfrau Carmen Spielberger. Die drittplatzierte Vorarlbergerin Leonie Zegg freute sich über ihr erstes EC-Podest, ihre viertplatzierte Landsfrau Victoria Olivier über die Führung in der Gesamtwertung.
Fest, die aktuell keinem ÖSV-Kader angehört, hatte bereits in den Trainingsläufen, in denen sie jeweils Bestzeit gefahren war, bewiesen, dass der Sieg auf der „Kälberloch“-Piste wohl nur über sie führen wird. Etwas, dass sich am Mittwoch bestätigte. Mit Nummer acht gestartet, knallte sie bei Schneefall mit 1:07,14 Minuten eine Zeit auf die Strecke, an der sich die Konkurrenz die Zähne ausbiss.
Zegg jubelt über ihr erstes EC-Podium
Am nächsten kam ihr noch die ebenfalls kaderlose Carmen Spielberger. Im Ziel musste sich die 22-Jährige aber um neun Hunderstel geschlagen geben. Rang drei schnappte sich Leonie Zegg (+0,33). Die 20-jährige Vorarlbergerin hatte nach einer Knieverletzung erst im August ihr Comeback gegeben und schaffte es in Zauchensee zum ersten Mal aufs Podium.
Olivier übernimmt Gesamtführung
Den ÖSV-Vierfachsieg komplettierte Abfahrtsjuniorenweltmeisterin Victoria Oliver. Die 20-jährige Vorarlbergerin steigerte sich vom Training ins Rennen gewaltig und verlor am Ende nur 0,45 Sekunden auf Siegerin Fest und übernahm damit auch die Europacupgesamtführung von der Schweizer Janine Schmitt.
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