"Ich weiß nicht, ob man das Ereignis mit dem Mondflug vergleichen kann", sagte Turnierdirektor Anthony Tetter der Zeitung "Mercury News". Aber dem ersten Motorflug der Wright-Bürder vor gut hundert Jahren sei es schon sehr nahe gekommen.
Der Touareg war von einem Rennteam der Universität Stanford entwickelt worden, das ein Deutscher leitet. Erfolgreich waren auch ein umgebauter Hummer, ein Ford und ein Truppentransporter vom Typ Humvee.
Auch Österreicher dabei
Insgesamt 23 Rennteams schickten ihre Roboter-Autos vor den Augen von 5.000 Zuschauern auf die Rennstrecke. Auch vier Österreicher waren bei dem Rennen vertreten - ihr Gefährt, das sie gemeinsam mit Amerikanern gebaut hatten, machte allerdings nach knapp 40 Kilometern schlapp. Aber ein Trost für die rotweißroten Genies: Bei dem ersten Rennen vor 18 Monaten hatte kein einziges mehr als 13 Kilometer geschafft.
Veranstalter des Turniers war eine technische Abteilung des US-Verteidigungsministeriums, die die Technologie für Roboter-Fahrzeuge vorantreiben will. Bis 2015 sollen 30 Prozent der militärischen Wagen von Computer gesteuert werden.
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